31. Juli 2020

In Seine Ruhe

«Ich selbst werde dir vorangehen
und dich zur Ruhe kommen lassen!»

2. Mose 33, 14

Betrachtet man die unterschiedlichen Erwähnungen in der Bibel, sieht man, dass es eine aktive Handlung braucht, um «in die Ruhe» zu kommen. Ruhe ist mehr als nur aufhören zu arbeiten oder ein erlassenes Arbeitsverbot, um dann passiv zu sein.

Gott Vater lädt alle «in seine Ruhe» ein. Eine Einladung in seine Gegenwart einzutauchen und sich voller Vertrauen auf ihn einzulassen.

Das hebräische Wort für Ruhe ist «nuach» – ruhen, still sein. Manchmal ist es gleichbedeutend mit «shabat» – aufhören oder ausruhen. Das griechische Wort für Ruhe ist «anapausis» und bedeutet Aufhören, Erfrischung1. 

Das Volk Israel war auf der Flucht, unterwegs in einer kargen Wüste, konfrontiert mit den unterschiedlichsten Feinden, Hunger und Durst wollten sie in die Knie zwingen und das Ende der Reise nicht absehbar. Gerade in dieser herausfordernden Zeit hat Gott sie eingeladen bei der Wolken- und Feuersäule in seine Ruhe einzukehren. 

Ruhig werden ist ein starker, innerer, geistlicher Zustand des Friedens und der Hoffnung, den trotz der äusseren Umständen das Empfinden bestimmt und die Perspektive ausrichtet, wie man die Welt betrachtet. Ein beständiges Vertrauen, ein Friede, ein Gesättigt sein, das stärker ist als menschliche Weisheit oder mentale Entspannung.

Der Schlüssel durch die stetigen Veränderungen hindurchzugehen, ist in seine Ruhe hineinzukommen und darin zu bleiben. Spannend, dass der bereits heimgegangene Prophet Bob Jones für den jetzigen Zeitabschnitt dieses Thema von Gott in den 90er Jahren bekommen hatte:

«Die 2020er Jahre werden die Ruhe Gottes offenbaren. Wir als Leib werden an einen Ort der Ruhe in Gott kommen, wo Gott in uns ruht. In dieser Ruhe wird der Feind nicht in der Lage sein, Krieg zu führen, weil wir in Gott ruhen, und Er ruht in uns, und Er wird die Dinge, die Er zu tun beabsichtigt, in einem Volk vollbringen, das in Ruhe ist. Er hat sich immer ein Volk gewünscht, das in seine Ruhe kommt, aber das hat es so noch nie gegeben, aber es ist am werden.» 

In die Ruhe gehen, ist stark verknüpft mit Gott vertrauen. Im Hebräerbrief werden die Gläubigen stark ermutigt, dass sich das gehörte Wort mit Glauben verbindet, auf dass sie «in seine Ruhe hinein gehen». 

Einfach gesagt: Das tiefe Wissen, dass man sein Kind ist und Papa uns liebt und sich um uns kümmert, ist die von Gott versprochene Ruhe.

«Denn uns wurde das Evangelium gepredigt, wie auch ihnen; aber das Wort, das gepredigt wurde, nutzte ihnen nichts, da es sich nicht mit dem Glauben an die vermischte, die es hörten. Denn wir, die wir geglaubt haben, gehen in seine Ruhe hinein.» Hebräer 4, 2-3

Gerade dieser göttliche Friede ist die einzige Konstante in turbulenten Zeiten wie heute. Die persönliche, tiefe Freundschaft und Vertrauensbeziehung trägt uns durch alle guten wie schlechten Umstände. 

Ich möchte dich einladen, dich mit dem Thema «Ruhe» vertieft zu beschäftigen, auf dass du Daddys Frieden und seine liebende Gegenwart, trotz aller Hektik, Stress, Sorgen und Angstkultur drumherum, erlebst und seine Ruhe dich leitet.

Ruth Truttmann

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