02. Juli 2021

NEUES


Über den Vers aus Jesaja 43,19 möchte ich ein paar Gedanken mit euch teilen:

«Siehe, ich wirke Neues, jetzt sprosst es hervor; solltet ihr es nicht wissen? Ich will einen Weg in der Wüste
bereiten und Ströme in der Einöde.»

Es bricht bei mir persönlich und auch in der FCG wieder auf: Das Neue, das Wunderbare, das Aufregende, das Mutmachende.
Es bricht auf, wie es immer wieder aufgebrochen ist. Wie es bei Henry Dunant, dem Gründer des roten Kreuzes aufgebrochen ist, bei Martin Luther King, dem Freiheitskämpfer oder bei den Quäkern aus England, die unter William Wilberforce wesentlich dazu beigetragen haben, dass die Sklaverei abgeschafft wurde. 

Es gäbe noch viele Zeugnisse: Die Gründung des Staates Israel oder die Wiedereröffnung einer Gemeinde in Reinach, wo 7 Personen kontinuierlich im Gebet blieben und jetzt trotz Corona einen Neustart miterleben dürfen. 

Wenn Jesus etwas Neues wirkt, ist es epochal, weltverändernd und ganz sicher verändert es mich, uns persönlich. 

Jetzt ist „es“ aber so, dass es in der FCG nicht mehr „neu“ ist. Wir haben schon viel erlebt und „es“ ist etwas eingeschlafen. Wir erleben nicht mehr das, was vor einigen Jahren war. Es hat mich traurig gemacht, das Video, das Andres Bisonni vor ein paar Jahren in der FCG gemacht hat, wieder zu sehen und zu spüren, dass wir als Gemeinde nicht mehr an diesem Punkt stehen. Und das liegt nicht nur an Corona. Und trotzdem kann und will Jesus wieder etwas Neues
schaffen. Er ist der Gott der zweiten Chance und derjenige der das Unmögliche möglich machen kann. 

Wenn wir den Vers 18 aus Jesaja 43 noch dazu nehmen: „Denkt nicht an das Frühere, und auf das Vergangene achtet nicht!“ 

Es ist nicht mehr daran „zurück zu blicken“. Es ist daran, im Jetzt Jesus anzubeten und seine Gemeinde – in der er das Haupt ist – zu bauen. Mit ihm zusammen. Wir tun die Arbeit und er schenkt die 3 W; das Wachsen und die Wunder und was immer nötig ist. 

Denkt nicht, Gott ist nicht in der Lage, uns dieses Überwinderleben zu schenken und uns darin zur perfekten Vollendung zu bringen. Mich und die ganze Gemeinde und alle, die aus der Welt noch dazugehören wollen. Er hat uns den Heiligen Geist geschenkt: Kol 2,9.10 sagt: „Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig; und ihr seid in ihm zur Fülle gebracht.” Er ist das Haupt
jeder Gewalt und jeder Macht. Eph 1,22 und 23 sagen: “Ja, Gott hat ihm alles unter die Füße gelegt und er hat ihn, den Herrscher über das ganze Universum zum Haupt der Gemeinde gemacht. Sie ist sein Leib, und er lebt in ihr mit seiner ganzen Fülle – er, der alles und alle mit seiner Gegenwart` erfüllt.“

«Wir sind ein Teil dieses Leibes, in dem er wohnt. Wir sind aber auch Söhne und Töchter Gottes, weil wir durch den Heiligen Geist geleitet werden.» Röm 8.14

Wir wissen, dass wir Teil dieses Leibes sind und wir eine neue DNA haben. Wir tun alles, was unsere Aufgabe ist, diesen Leib zu unterstützen. Wir ordnen uns dieser Aufgabe unter, wir sind eins mit diesem Leib.

Kurt Haefeli

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