29. September 2021

ICH HABE KEINE ANGST - ICH WURDE GEBOREN FÜR DIES!

Jonathan, der Sohn von König Saul, entschliesst sich mit seinem Waffenträger nicht weiterhin in der Höhle zu verstecken, sondern etwas zu unternehmen, um den Feind zu bekämpfen. Als Königssohn handelte er gemäss seiner geborenen Identität und er hatte auch nicht vergessen, dass Gott mit ihnen ist. Prinz Jonathan besass immer noch ein Schwert im Gegensatz zum ganzen Volk, welches von den Philistern entwaffnet wurde. Selbst die Schmiede wurden von ihnen aus dem Lande geschafft, um Gottes Volk schwach und unbewaffnet zu halten.

Voller Mut und Entschlossenheit konfrontieren diese zwei Männer den feindlichen Wachtposten. Eines ist sich Jonathan sicher: Gott kann durch viele oder auch durch wenige wirken. Wenn sich nur jemand dazu entschliesst Ausschau zu halten, ob Gott etwas tun möchte und sich aktiv in die Situation begeben, um zu erleben ob Gott durch sein Wirken seine Gegenwart bestätigt. Jemand, wie er, der Gottes Möglichkeiten vor Augen hat und sich nicht orientiert an den Unmöglichkeiten seiner Gefährten. Jonathan bewirkt mit seinem Handeln einen Durchbruch für das ganze Heer und so auch für das ganze Land Israel. Dieser Durchbruch brachte neue Hoffnung und neues Leben in seine Mitmenschen, so dass auch sie aus ihren Höhlen krochen und in ihre wahre Bestimmung traten.

Diesen historischen Moment kann detailliert in 1.Samuel 13 und 14 nachgelesen werden. Diese Geschichte, glaube ich, steht für mein und dein Leben, sie steht für unsere Gemeinde. Wie Jonathan sollen wir als einzelne und als ganze Gemeinschaft aus der Höhle der Angst heraustreten und den Feind konfrontieren. 

Gott wird den Durchbruch schenken und uns voran gehen. Dieser Durchbruch wird nicht nur persönlich wertvoll sein, sondern gleichzeitig ein Durchbruch für die Mitmenschen um uns herum. Jonathan musste nicht kämpfen, denn der Herr selbst ihm ging voran, aber er handelte in der Identität eines Ermächtigen, eines Anführers, eines autorisierten Königsohnes. Er liess sich sein Schwert nicht nehmen und wartete nur darauf, dass sich der Moment der Befreiung für sein Land endlich ereignete. Jonathan rechnete aktiv mit der Gegenwart des Herrn und ‚provozierte‘ Gottes Handeln durch seinen Mut. Ich glaube, dass Gott ‚Jonathan-Gemeinden‘ berufen hat, welche für die gesamte Gemeinde in Europa, einen riesigen Durchbruch freisetzen werden!

Ich sehe, dass wir als FCG-Aarau eine solche ‚Jonathan-Berufung‘ tragen, um furchtlos in unserer geschenkten königlichen DNA zu laufen und die Durchbrüche im geistlichen, die wir erringen, Durchbrüche für viele werden, um den geistlichen Feind in die Flucht zu schlagen.

Eine ‚Jonathan-Gemeinde‘ geht furchtlos in der Identität des Königsohns dem Feind entgegen. Die Auswirkungen davon zeigen sich in Schrecken und Verwirrung beim Feind und einen glorreichen Sieg für das ganze Land. Ermutigung fliesst und Angst verschwindet. Weitere Gemeinden stehen auf, verlassen den Ort der Menschenfurcht, Einschüchterung und Verstandessicherheit, weil sie erkennen, dass Gott für sie ist und er sie bereits von der Unterdrückung des Feindes befreit hat. So wie das ganze Volk aus der Versklavung der Philister befreit wurde, so soll als Auswirkung davon, die Bevölkerung von Europa unter dem geistlichen Terror und Bedrückung des Teufels befreit werden. (Apostelgeschichte 10,38)

Wir wurden geboren gerade für eine solche Zeit wie diese. Was kann uns noch aufhalten darin zu laufen, wenn wir wissen, dass wir genau für das geboren wurden? Diese tiefe Überzeugung hatte auch die Jungfrau von Orleans. Mit siebzehn führte sie das französische Heer an, um die Unterdrücker ihres Volkes in die Flucht zu schlagen. Furchtlos und voller Zuversicht, dass Gott sie führt, ihr voran geht und sie für das berufen hat, führte sie ein Heer von Männern im Krieg.

In der Identität als himmlisches Königskind zu laufen, im Wissen dass der Himmlische Vater voran geht und so Durchbruch für Menschen im eigenen Umfeld zu erringen – für das sind wir geboren. Komm aus deiner Höhle, halte das Schwert des Geistes und wisse, dass Gott grosses Wirken kann durch viele oder auch nur durch dich!

Matthias Truttmann

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