03. November 2021

ZUHAUSE IST, WO MAMA & PAPA SIND

Die Zeit nach den Sommerferien ist oft geprägt von Neuanfängen: sei es der erste Tag im Kindergarten oder der Schulstart für Schulanfänger, der Beginn in einer neuen Schule, an einer Lehrstelle oder einer neuen Arbeitsstelle…In den letzten Wochen sind viele von uns in unterschiedlichen Bereichen ganz neu gestartet.

Auch bei uns in der Familie gab es Neuanfänge: ein neuer Sportverein, der Wechsel in die Bezirksschule und der Eintritt in die erste Klasse brachten in den letzten Wochen unsere gewohnte Alltagsroutine in Aufruhr.

Diese Neuanfänge fallen je nach Charakter schwerer oder leichter, aber immer wieder stellen wir als Eltern fest, dass uns unsere Kinder gerade in solchen Umbruchszeiten vermehrt brauchen. Sie brauchen Halt und Sicherheit inmitten des Wandels. Die eine oder andere Träne muss getrocknet werden und immer wieder finden wir uns in Gesprächen mit ihnen, in denen wir sie ermutigen und ihnen sagen, dass wir an sie glauben, dass sie all die Herausforderungen schaffen können!

Solche Lebensphasen sind für mich als Mutter einerseits sehr herausfordernd, denn sie kosten viel Zeit und mitunter auch Nerven. Auf der anderen Seite weiss ich aber auch um den Gewinn solch intensiver Zeiten. Wir spüren dann umso mehr, wie wichtig Familie und Verbundenheit sind und welche Kraft davon ausgehen.

Ich bin davon überzeugt, dass Gott uns ganz bewusst so erschaffen hat: Er hat uns auf Verbundenheit programmiert! Wir sehnen uns danach, Beziehungen zu erleben, in denen wir angenommen sind und unterstützt werden. Wir sehnen uns nach Verbundenheit inmitten aller Herausforderungen und allen Wandels.

Unseren kleineren Kindern haben wir besonders vor Umzügen öfter erklärt: «Zuhause ist, wo Mama und Papa sind», um ihnen zu erklären, dass unser Zuhause nicht an einen bestimmten Ort gebunden ist, sondern durch Verbundenheit besteht.

Das gleiche gilt für uns als Gemeinde: Wir sind als Gemeindefamilie durch den Heiligen Geist miteinander verbunden. Es geht nicht um einen bestimmten Ort oder ein Gebäude, sondern um Verbundenheit miteinander und in Ihm.

Jesus ist diese Verbundenheit so wichtig, dass er speziell dafür betet, bevor er ans Kreuz geht:
«Sie alle sollen eins sein, genauso wie du Vater mit mir eins bist. So wie du in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns fest miteinander verbunden sein.»

Ich möchte dich und mich herausfordern, sein Gebet zu unserem zu machen! Mein Wunsch ist, dass wir als Gemeindefamilie diesen Duft der Verbundenheit tragen!

Damaris Schürenberg

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